Zug liegt, wie der Name schon sagt, am Zugersee. Zug ist insbesondere für seine niedrigen Steuern bekannt. Dadurch haben sich zahlreiche internationale Konzerne und viele Privatpersonen aus dem In- und Ausland angesiedelt, die ihren Hauptsitz und Wohnort im Kanton Zug haben. „Zuger Kirschen“ werden seit über 400 Jahren angebaut und dadurch sind diverse Produkte wie die Zuger Kirschtorte oder Zuger-Kirsch als Obstbrand entstanden. Zug verfügt über diverse kulturelle Einrichtungen und Theater wie die Chollerhalle, das Theater-Casino Zug und das Kinder- und Jugendtheater Zug. Auch für seine althergebrachten Bräuche ist Zug bekannt: der Märlisunntig, der Zuger Stierenmarkt und die Zugermesse, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die Umwelt mit einem Massanzug schonen

Der ökologische Fussabtritt und Nachhaltigkeit sind heute auch in der Bekleidungsindustrie wichtige Themen. Spätestens seit den Unfällen in Textilfabriken in Asien wird auch hierzulande mehr auf die ethisch korrekte Herstellung von Textilien geachtet.
In der globalisierten Wirtschaft werden Rohstoffe häufig mehrmals um den Erdball transportiert, um in etlichen Zwischenschritten vom Rohstoff zum fertigen Produkt verarbeitet zu werden und zum Endverbraucher zu gelangen. Die Warentransporte mit Schiff, Lkw und Flugzeug verursachen dabei Unmengen an schädlichem CO2, Feinstaub und verunreinigtem Trinkwasser.
Gerade in Billiglohnländern zählt oftmals der Profit des Herstellers mehr, als die Umweltbedingungen, in denen die Arbeiter und deren Kinder leben müssen. Die dazu passenden Bilder aus Asien sind in den Hochglanzmagazinen und Plakaten der Bekleidungsindustrie nicht zu finden.

Schafswolle und Seide sind natürliche Materialien

Mit einem Massanzug aus lokaler Fertigung kann man aktiv dazu beitragen, ökologisch korrekte Kleidung zu besitzen und zu tragen. Massanzüge werden aus hochwertigen Materialien von Hand gefertigt. Auf Kunststoffe wird dabei verzichtet. Alleine schon die Herstellung und Verwendung der Rohmaterialien für einen Massanzug sind ökologisch viel schonender, als bei einem in Fernost gefertigten Anzug von der Stange. Schafswolle und Seide sind natürliche Materialien, die seit Jahrhunderten in Handarbeit zu edlen Stoffen verarbeitet werden. Hierbei wird noch heute weitestgehend auf den Einsatz von Chemie verzichtet. Für das Färben der Stoffe gibt es ökologisch verträgliche Farben, die heute jeder gute Hersteller in seiner Produktion einsetzt. Nachhaltigkeit ist hier ein wichtiges Stichwort.

Ein Massanzug wird im Atelier hergestellt

Die Herstellung eines Massanzugs erfolgt in Handarbeit und ohne den Einsatz grosser und schwerer Maschinen, die viel Strom benötigen. Auch beim Transport der Rohstoffe für einen Massanzug fallen weniger Schadstoffe für die Umwelt an. Es werden meist Produkte aus der näheren Umgebung eingesetzt und nötige Transporte beim Import reduziert. Ein Massanzug entsteht komplett im Atelier des Massschneiders und wird nicht in Einzelteilen durch die halbe Welt transportiert.
Ein Massanzug ist auf jeden Fall ökologischer als ein Anzug von der Stange und ein guter, dezenter Schritt, auch bei der Wahl seiner Kleidung etwas Gutes für die Umwelt zu tun.